Skool: Die beste Community-Software (Erfahrung & Einblicke) (2024)

– Das Video zur Episode findest du am Ende des Beitrags –

Stell dir vor, du bist auf der Suche nach einer dynamischen, effektiven und benutzerfreundlichen Community-Software. Eine Plattform, die nicht nur die üblichen Features bietet, sondern die dich auch in deinem Communityaufbau unterstützt, einfach zu bedienen ist, Anreize bietet zur Interaktion und sogar Kurse integrieren lässt. Das klingt ziemlich gut, oder? Okay, dann es ist Zeit, Skool* kennenzulernen!

Community-Plattformen: Wo Facebook versagt

Wir kennen es alle: Du willst eine kostenfreie Community aufbauen oder ein geschlossenes Programm anbieten und greifst zuerst zu den altbekannten Facebook-Gruppen. So habe ich es auch jahrelang gemacht. Ich hatte zwei Facebook-Gruppen mit je über 3.000 und 4.000 Mitgliedern. Aber es dauert nicht lange, bis die Herausforderungen ins Spiel kommen.

Die schwindende Aktivität auf Facebook, die unübersichtlichen Gruppenstrukturen und die generelle Facebook-Müdigkeit sind nur einige der Hürden, die du überwinden musst. Und das sind nur die offensichtlichen! Es ist klar, dass wir eine Alternative brauchen.

Der neue Stern am Community-Himmel: Skool

Du kennst vielleicht Community-Software bzw. Community-Plattformen wie Circle, Mighty Networks oder Memberspot. Alles habe ich schon getestet oder war Teilnehmer und konnte es ausprobieren.

Aber nichts hat mich so schnell vom Hocker gehauen wie Skool.

Skool: Die beste Community-Software (Erfahrung & Einblicke) (1)

Skool ist etwas ganz Eigenes und – um es vorwegzunehmen – es ist ziemlich beeindruckend.

Zuerst dachte ich zwar, Skool wäre nur für Schüler und Studenten gedacht. Aber wie sich herausstellt, ist das weit gefehlt! Entwickelt wurde Skool vom bekannten Marketer Sam Owens. Sein Marketing-Hintergrund hat dem Tooldas gewisse Extra verliehen, das an der ein oder anderen Stelle positiv zu spüren ist. Dazu aber später noch mehr.

Meine Erfahrungen mit Skool

Inspiriert durch Calvin Hollywood habe ich Skool für meine Personal Branding & Marketing Community eingesetzt. Innerhalb einer Woche ist die Community auf fast 250 Mitglieder angewachsen – mit einer Aktivitätsrate von zurzeit 87 Prozent. Das ist ziemlich beeindruckend, oder? Die Mitglieder sind sehr engagiert, der Austausch ist wertschätzend und ich kann wertvolle Impulse beisteuern.

So ist Skool aufgebaut – und das macht es besonders

Jetzt werfen wir mal einen Blick auf das, was Skool wirklich besonders macht. Die Community-Software ist in verschiedene Bereiche unterteilt:

Community-Bereich: Das Herzstück von Skool

Im Zentrum von Skool steht der Community-Bereich, in dem Mitglieder Beiträge erstellen und verschiedene Formate teilen können. Es gibt die Möglichkeit, Beiträge in unterschiedliche Kategorien einzusortieren, um die Übersichtlichkeit und Auffindbarkeit von Inhalten aufrecht zu erhalten beziehungsweise zu verbessern. Beiträge haben Titel und Text, du kannst aber auch Umfragen machen, Gifs verwenden, Videos einbetten oder Dateien anhängen.

Ebenfalls smart: Es gibt eine praktische Pin-Funktion, die dazu genutzt werden kann, um wichtige Beiträge oben auf der Seite zu halten. Dies ist besonders nützlich für Ankündigungen oder Themen, die eine dauerhafte Aufmerksamkeit erfordern. Ich nutze das unter anderem für einen "Starte hier"-Post.

Das Marketing-Herz geht bei dieser Funktion auf: Alle 72 Stunden kannst du beim Veröffentlichen eines Posts einstellen, dass Mitglieder darüber informiert werden. Ja, Marketer Sam Owens ist am Werk.

Classroom: Ein virtueller Raum für spezielle Gruppen

Ein weiteres Highlight von Skool ist der sogenannte Classroom. Dieser Bereich ist letztlich ein Kursbereich, in dem du Inhalte zur Verfügung stellen kannst.

Das Besondere: Du kannst die Kurse unterschiedlich verfügbar machen: Für alle, für Mitglieder ab einem bestimmten Level (dazu gleich mehr) oder du schaltest Kurse manuell frei. Oder nutzt Zapier. Das ist echt gut durchdacht. Übrigens: Du kannst in den Lektionen Beiträge aus dem Community-Bereich anpinnen. Der ideale Weg, Kursinhalte und Community zu verschmelzen. Ein tolles Feature!

Events: Verknüpfung mit dem realen Leben

Skool bietet einen speziellen Bereich für Events. Hier können die Administratoren Links zu kommenden Veranstaltungen teilen, die speziell für bestimmte Gruppen innerhalb der Community bestimmt sind – entweder für alle Mitglieder, Mitglieder ab einem bestimmten Level oder Mitglieder eines bestimmten Kurses.

Ich nutze das Events-Feature für exklusive Community-Livestreams oder Hinweise zu Deadlines oder Events darüber hinaus, denn: Das nächste Event wird auf der Community-Seite oben angezeigt.

Members: Personalisierte Profile und direkter Nachrichtenaustausch

Der Members-Bereich in Skool dient dazu, die Nutzerprofile zu verwalten und direkte Nachrichten auszutauschen. Ja genau: Du als Anbieter als auch die Mitglieder unter sich können sich Nachrichten schicken, wenn sie es erlauben.

Die Möglichkeit, Profile zu personalisieren und Social-Links zu hinterlegen, fördert die Einzigartigkeit jedes Mitglieds und ermöglicht eine weitere Vernetzung. Wer braucht da noch Facebook? ;-)

Leaderboard: Motivation durch Gamification

Das Leaderboard ist ein cleveres Gamification-Feature, das die Mitglieder dazu ansp*rnt, aktiv an der Community teilzunehmen. Pro Like für einen Beitrag oder Kommentar erhalten Mitglieder einen Punkt und können so Level für Level und im Leaderboard aufsteigen.

Der Anreiz ist auf der einen Seite spielerisch, weil das ein oder andere Mitglied gerne im Leaderboard oben stehen möchte. Auf der anderen Seite lässt sich der Anreiz aber sogar noch steigern, indem du als Community-Host bestimmte Kurse erst ab einem bestimmten Level zur Verfügung stellst (siehe Screenshot). Je attraktiver die Inhalte, desto eher funktioniert dieser Anreiz auch.

Einstellungen: Individuelle Anpassungen und smarte Integrationen

Im Einstellungsbereich können die Administratoren bis zu drei Fragen stellen, um mehr über die neuen Mitglieder zu erfahren. Das kennst du vielleicht schon von Facebook-Gruppen, dort ist das schon lange möglich. Anders als bei Facebook verschwinden die Antworten allerdings nicht, sondern sind für den Community-Host jederzeit im entsprechenden Profil abrufbar. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, neuen Mitgliedern automatisch eine Willkommensnachricht zu senden.

Besonders hilfreich ist übrigens die Integration mit Zapier. Diese erlaubt es, automatisierte Abläufe zwischen Skool und hunderten anderen Apps zu erstellen. Beispiel: Jemand kauft über deinen Shop oder einen dritten Zahlungsanbieter und erhält via Zapier automatisch Zugriff auf den Kurs (und wird somit auch Teil der Community). Sicher ist hier noch vieles mehr denkbar. Sei kreativ.

Skool: Die beste Community-Software (Erfahrung & Einblicke) (7)

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Warum ich Skool liebe

Das Design von Skool ist aufgeräumt und übersichtlich. Das ist für mich einer der größten Pluspunkte dieser Community-Software. Man findet sich schnell zurecht und wird nicht überladen mit Funktionen und Möglichkeiten – weder als Mitglied noch als Anbieter der Community. Das merke ich an der einfachen Kursstruktur, den Event-Funktionen und sogar am Menü und dein Einstellungen, die intuitiv und einfach zu handhaben sind.

Besonders gefällt mir der Fokus auf die Community-Funktionen und die Moderationsmöglichkeiten – angefangen vom Anpinnen von Beiträgen über das Sperren weiterer Kommentare bis hin zu den drei Fragen, die ich vor Beitritt zur Community stellen kann.

Das Gamification-Element mit den Levels bzw. dem Leaderboard ist ein tolles Extra und scheint auf den ersten Blick tatsächlich ein kleiner Anreiz zu sein, um als Mitglied selbst aktiver zu werden. Hier – aber nicht nur hieran – spürt man einfach, dass mit Sam Owens ein Marketer hinter dem Tool steckt.

Was ich mir noch wünsche

Aber ich bin auch ehrlich - ich wünsche mir ein paar zusätzliche Funktionen.

Eine eigene Domain beispielsweise, um die Sache noch professioneller erscheinen zu lassen und die Kirsche auf der Branding-Torte zu platzieren. Auch die Möglichkeit, Audionachrichten zu senden und Videos direkt hochzuladen wäre klasse. Gerade Ersteres würde meinen Telegram-Kanal Heck2go komplett überflüssig machen.

Es gibt zudem noch ein paar Kleinigkeiten, die Skool noch besser machen würden, etwa Skool auf Deutsch und die Option, Beiträge nur für bestimmte Personen sichtbar zu machen. Aktuell müsste man dafür eine eigene Skool-Community eröffnen. Mal schauen.

Insgesamt muss ich aber sagen: Wenn Community-Software, dann Skool. Eindeutig.

Wem empfehle ich Skool?

Skool ist ideal für alle, die einen kostenpflichtigen Mitgliederbereich oder ein Programm mit mindestens 30-50 aktiven Kunden haben. Aber auch für diejenigen, die eine kostenfreie Community als Marketingkanal mit mittelfristig mindestens 50-100 Personen aufbauen wollen, kann Skool ein starkes und sehr hilfreiches Tool sein.

Die angegebene Mindestanzahl ist nicht in Stein gemeißelt, sondern ein Richtwert von mir. Schließlich braucht eine gewisse Menge an Mitgliedern, damit überhaupt genug Interaktion möglich ist beziehungsweise damit sich eine Community letztlich rechnet.

Mein abschließendes Fazit zu Skool

Ich bin absolut begeistert von Skool*.

Ich bin aber auch gespannt auf weitere Verbesserungen und Funktionen und hoffe, dass der aufgeräumte Stil erhalten bleibt. Denn das ist der große Pluspunkt und Unterschied zu vielen Mitbewerbern.

Ich plane sogar, einige meiner Kurse zu Skool umzuziehen. All in.

Wenn du neugierig geworden bist und Teil meiner Personal Branding & Marketing Community werden möchtest, dann klicke auf den Link, um zur Community zu gelangen.

» Kostenfrei meiner Community beitreten

Es ist die perfekte Gelegenheit, Skool selbst auszuprobieren. Wer weiß, vielleicht verliebst du dich genauso in Skool wie ich – und baust bald deine eigene Community auf.

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